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05.06.2013

2. Zug übt bei Firma Müller-Altvatter (05.06.2013)

Fahrzeuge: ELW, MTW, RW 2, LF 16-TS, TLF 24/50, WLF m. AB-Sondergerät sowie drei Fahrzeuge der Johanniter-Unfallhilfe mit Personal
Eingesetzte Kräfte: 45
Übungsort: Lüchtringer Weg, Holzminden
Übungsbeginn: 19:10 Uhr

Bericht:
Der zweite Zug führte im Rahmen des Übungsdienstes eine Übung auf dem Gelände des Betonfertigteilewerkes der Fa. Müller-Altvatter im Lüchtringer Weg in Holzminden durch.

Laut Übungslage hielten sich mehrere Kinder unerlaubt auf dem Firmengelände auf und spielten dort mit Maschinen und einem Kran an Fertigbetonteilen herum. Dabei stürzten Betonteile um und klemmten mehrere Personen ein. Ein Mitarbeiter der Firma entdeckte dies und informierte sofort per Notruf die Rettungsleitstelle.

Daraufhin wurde der 2. Zug (Hilfeleistungszug) der Ortsfeuerwehr Holzminden über DME alarmiert und traf kurze Zeit später in Zugstärke und mit Unterstützung von Sanitätskräften am Einsatzort ein. Der Einsatzleiter, stellvertretender Zugführer Jörg Kittelmann, wurde von einem Mitarbeiter über das Unfallgeschehen in Kenntnis gesetzt.

Nach einer kurzen Lageerkundung beschloss der Einsatzleiter, die Mannschaft des LF 16-TS zum Auffinden der eingeklemmten Personen auf dem weitläufigen Gelände einzusetzen. Nach kurzer Zeit wurden insgesamt fünf verletzte Personen gefunden. Davon waren drei unter Betonteilen eingeklemmt, eine weitere befand sich im Schockzustand auf einem Kran und traute sich den Abstieg nicht allein zu. Die fünfte befand sich ebenfalls im Schockzustand auf dem Gelände.

Im Anschluss wurden weitere Einsatzaufträge verteilt und umgesetzt: Das LF 16-TS wurde für die Betreuung und Erstversorgung der Verletzten eingesetzt, dem RW 2 wurden das WLF und das TLF 24/50 unterstellt. Dieser hatte den Auftrag, die eingeklemmten Personen mit hydraulischen und pneumatischen Einsatzmitteln zu befreien und des weiteren die geschockte Person mit Hilfe der Gerätesätze Absturzsicherung und Auf-/Abseilgerät (Rollgliss) zu retten.

Nach kurzer Zeit konnten alle Personen dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden, danach rückten alle Kräfte wieder ins Gerätehaus ein. Nach einer Nachbesprechung unter Leitung von Ortsbrandmeister Michael Nolte konnten der Mannschaft und dem Einsatzleiter ein sehr gutes und umsichtiges Arbeiten bestätigt werden.

Der Dank der Feuerwehr richtet sich an die Kräfte der Johanniter-Unfallhilfe, Ortsverband Holzminden, sowie an die Firma Müller-Altvatter für die Bereitstellung des Geländes. Nur so ist es möglich die Kameraden auf ihre Einsätze vorzubereiten.

Kategorie: Aktuelles-Fw-Holzminden
Von: J. Kittelmann/J. Schwingel;
Fotos: J. Drescher