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03.02.2013

Ortswehr Holzminden bei Knochenmarktypisierung (03.02.2013)

Am ersten Wochenende im Februar veranstaltete die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH (DKMS) eine großangelegte Veranstaltung zur Knochenmarktypisierung. Grund hierfür war die bösartige Erkrankung der 39-jährigen Sandra Fischer aus Dassel-Sievershausen. Die zweifache Mutter erhielt im Herbst 2012 die Nachricht, dass sie an akuter myeloischer Leukämie (AML) erkrankt ist und nur eine Stammzellentransplantation ihr Leben retten kann.

Eine Vielzahl von möglichen Spendern fanden sich am 3. Februar in der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel (Landkreis Northeim) ein. Unter ihnen auch 15 Kameraden der Ortsfeuerwehr Holzminden, welche sich vorher am Gerätehaus in der Wallstraße versammelten, um gemeinsam mit einem Mannschaftstransportwagen und dem HLF 20/16 nach Dassel zu fahren.

Angekommen an der Paul-Gerhardt-Schule, wurden alle Spender zunächst von vielen freiwilligen Helfern aufgeklärt. Nach der Aufnahme verschiedener Daten, unter anderem auch dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung und der Aufnahmeerklärung in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, erfolgte die Blutabnahme.

Um die Gewebemerkmale zu bestimmen, benötigen die Helfer nur fünf Milliliter Blut. Nach der Abgabe der Blutprobe erhielten die Spender einen Durchschlag für die eigenen Unterlagen. Nach einigen Wochen wird per Post die offizielle Spendercard der DKMS zugestellt.

Nicht nur Blut-, sondern auch Geldspenden waren an diesem Tag herzlich willkommen, da bei der Registrierung jedes neuen potentiellen Lebensretters Kosten von etwa 50 Euro entstehen. Diese Kosten werden durch Geldspenden finanziert. Auch gespendete Kuchen und Torten sowie Bratwurst und Pommes wurden für den guten Zweck verkauft.

Kategorie: Aktuelles-Fw-Holzminden
Von: J. Drescher/T. Stahlmann; Fotos: J. Drescher