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02.04.2013

Zugübung des 1. Zuges: Scheunenbrand in der Innenstadt (02.04.2013)

Fahrzeuge: LF 20/16, ELW 2, DLK 23-12, HLF 20/16, SW 1000, TSF, MTW (alt), KdoW
Eingesetzte Kräfte: 41
Übungsort: Hafendamm, Holzminden
Übungsbeginn: 19:10

Bericht:
"Bei Schweißarbeiten in einer Scheune an einer landwirtschaftlichen Maschine entzündet sich ein in der Nähe befindlicher Trecker. Schnell fangen Stroh und die Fachwerkkonstruktion Feuer und der Brand breitet sich rasant auf die gesamte Scheune des Holzmindener Landwirtes Berger aus." So die Übungslage für den 1. Zug der Feuerwehr Holzminden am Dienstagabend.

Im Zugverband erreichten die Einsatzkräfte des ersten Zuges die Einsatzstelle. Nach den ersten Erkundungsmaßnahmen stellte sich heraus, dass der Landwirt sowie eine weitere Person vermisst wurden. Zur realistischen Darstellung waren die Scheune mit einer Nebelmaschine verraucht und die Einsatzlage auf Fotomontagen dargestellt worden.

Das LF 20/16 und die Drehleiter führten die Menschenrettung und anschließende Brandbekämpfung mit zwei Trupps unter Atemschutz von der Hofseite her durch. Die enge Bebauung in der Innenstadt war hier die besondere Herausforderung der Kameraden.

Von der Straßenseite aus leuchtete das HLF 20/16 die Einsatzstelle aus und begann mit einem Löschangriff unter Atemschutz. Zur Brandbekämpfung im Bereich des Treckers wurde auch ein Schaumrohr vorgenommen. Die Wasserversorgung und Absicherung der Einsatzstelle übernahmen die Besatzungen von TSF und SW 1000.

In der Übungsnachbesprechung ging Einsatzleiter Frank Schmidtmann mit den Beobachtern auf die jeweiligen Übungsschwerpunkte ein.
"Abweichend von der Übungssituation muss im Realeinsatz durch eine Alarmstufenerhöhung sofort mit weiteren Feuerwehrkräften für Verstärkung zur Wasserversorgung gesorgt werden", so die Übungsvorbereiter.

Nach gut einer Stunde konnten die eingesetzten Kräfte wieder zum Gerätehaus einrücken.

Kategorie: Aktuelles-Fw-Holzminden
Von: J. Drescher/T. Stahlmann;
Fotos: O. Jungermann/T. Stahlmann