Holzmindener Kamerad beim Herzlauf Hilden dabei (12.10.2014)
Zum zweiten Mal fand in Hilden (nahe Düsseldorf) in Nordrhein-Westfalen der "Herzlauf" statt, ein Benefizlauf zugunsten des Düsseldorfer Kinderhospizes Regenbogenland. Mit von der Partie war diesmal auch der Holzmindener Feuerwehrmann Thorsten Melms, der bereits seit vielen Jahren im Feuerwehrsport aktiv ist.
"Vor zwei Jahren fing es an, dass Feuerwehrleute aus ganz Deutschland zusammen in Hannover den Marathon, aufgeteilt in Staffeln, liefen", berichtet Melms. "Letztes Jahr fand dies dann in Hamburg statt und wir konnten so zum Beispiel etwas mehr als 20.000 Euro als Spende an die Kinderkrebshilfe übergeben."
Nun sei man auf den Herzlauf Hilden aufmerksam geworden und empfinde diesen als sehr sinnvolle Sache. Das Kinderhospiz bietet lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien Hilfe und Unterstützung, um die verbliebene Zeit möglichst positiv zu erleben. Für ihre wertvolle Arbeit ist die Einrichtung jedoch auch auf Spenden angewiesen. "Das ist für mich die Berufung eines Feuerwehrmannes, anderen Menschen in Not zu helfen, egal ob es bei Einsätzen ist, oder wie in solchen Fällen", so der Feuerwehrmann und Familienvater.
Viele Firmen und Geschäfte aus der Region bauten beim Hildener Herzlauf Stände auf und boten ihre Waren oder Dienstleistungen an. Sämtliche Erlöse und auch die Startgelder der Läufer waren unter dem Motto "Laufend Gutes tun" komplett als Spende an das Kinderhospiz vorgesehen.
Als einer von mehr als 900 Läufern ging Thorsten Melms in Hilden an den Start und hatte dabei mit dem 21,1 Kilometer langen Halbmarathon die längste der vier angebotenen Strecken gewählt. Doch nicht in der üblichen Laufmontur, sondern in kompletter Schutzausrüstung, bestehend aus Helm, Brandschutzkleidung und Atemschutzgerät trat der Holzmindener an.
2 Stunden und 33 Minuten brauchte er schließlich für den Lauf, der eine große Belastung für seinen Körper gewesen sei. "Aber das war es allemal wert, zu wissen dass man den Kindern auf diese Weise helfen kann", ist der Feuerwehrsportler überzeugt, der mit seiner Aktion auch ein guter Botschafter der Feuerwehr war.
Von: J. Schwingel
Foto: Eventfotografie24

