Drei neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet (23.06.2013)
Der Einsatz von Atemschutzgeräten ist bei der Feuerwehr sowohl im Brandfall als auch bei Gefahrguteinsätzen nicht wegzudenken. Allerdings darf nicht jeder Feuerwehrangehörige ein solches Atemschutzgerät einsetzen. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach Grundsatz G 26.3 erforderlich. Ist dem Kamerad danach die Tauglichkeit bescheinigt, muss er einen 34-stündigen Lehrgang an der FTZ des Landkreises absolvieren, um als Atemschutzgeräteträger fungieren zu können.
Die Kameraden Phillip Kunz (Gruppe 1), Gerrit Hartmann (Gruppe 3) und Florian Thunert (Gruppe 4) von der Ortsfeuerwehr Holzminden stellten sich diesem Lehrgang an zwei Wochenenden. Nach erfolgreichem Abschluss kann sich die Ortsfeuerwehr Holzminden über drei neue Atemschutzgeräteträger freuen.
Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger (AGT) kann als eine der wichtigsten und körperlich anspruchsvollsten in der Feuerwehr bezeichnet werden. In Theorie und Praxis werden die Teilnehmer im Umgang mit dem Filtergerät, verschiedenen Schutzanzügen, vor allem aber mit dem Pressluftatmer geschult. Letzterer ermöglicht den Einsatzkräften das Atmen völlig unabhängig von der Umgebungsatmosphäre und ist somit eine wichtige Ausrüstung gerade für den Brandeinsatz.
Jetzt gilt es für die drei Kameraden, die auf dem Lehrgang erworbenen Kenntnisse im Einsatz sowie bei Übungen zu festigen, und durch theoretische und praktische Ausbildung zu erweitern.
Kategorie: Aktuelles-Fw-HolzmindenVon: G. Hartmann/J. Schwingel/T. Stahlmann; Fotos: T. Stahlmann, M. Kunz







